Receive diversity

Bei Surfsticks findet sich unter technischen Daten oft der Ausdruck „Receive diversity“, mitunter auch als „Rx diversity“ bezeichnet. Mit Receive diversity wird bei Surfsticks die Fähigkeit beschrieben, zwei interne Antennen für die Verbesserung des Signals zu nutzen.

Die gleiche Funktion verbirgt sich, was Surfsticks angeht, auch hinter Ausdrücken wie „Receiver diversity“, „Antenna diversity“ oder „Internal antenna diversity“. In der Praxis sollen Sticks mit solcher Technik den Empfang in Gebäuden und in den Randgebieten von Funkzellen verbessern.

Antennendiversität für besseren Empfang

„Receive diversity“ oder Empfangsdiversität ist ein Teilfeld der Technik, die  Antennendiversität (englisch antenna diversity) heißt. Antennendiversität bezeichnet die Verwendung mehrerer Antennen zum Senden oder Empfangen bei der Funkübertragung. Damit sollen störende Effekte zurückgefahren werden. In der Empfangsdiversität werden mehrere Antennen genutzt, bei Surfsticks sind es derzeit zwei.

Um den Empfang zu verbessern gibt es bei „Rx diversity“ theoretisch drei Möglichkeiten:

Die einfachste Möglichkeit ist erstens, unter den vorhandenen Antennen diejenige auszuwählen, die das beste Signal bietet und dieses Signal zu nutzen. Diese Methode wird als Selection Combining (SC) bezeichnet. Bei der zweiten werden die Signale der verschiedenen Antennen gleichwertig zu einem Signal zusammengefasst, diese Technik nennt man „Equal Gain Combining“ (EGC). In der dritten Technik werden die Signale der Antennen gewichtet und zu einem Signal zusammengefasst, diese Technik nennt man „Maximal Ratio Combining“.

Beim einfachsten und am wenigsten effektiven System schaltet der Funkempfänger – in diesem Fall der Surfstick -  automatisch auf diejenige Antenne, die gerade das stärkste und störungsfreieste Signal empfängt.