Software: Installation, Funktionen, Betriebssysteme

Die Software eines Surfsticks besteht aus zwei Teilen: Das ist erstens die sogenannte Firmware, sie ist fest auf dem Stick gespeichert und ist das Betriebssystem des Sticks.

Dazu kommen zweitens die Teile, die auf den Rechner heruntergeladen werden: Das ist einerseits die Treibersoftware, sie sorgt dafür, dass der Rechner mit dem Stick kommunizieren kann. Und das ist andererseits der sogenannte Verbindungsmanager, oft auch mit dem englischen Begriff „Dashboard“ bezeichnet, über den man auf dem Bildschirm des Laptops die Verbindung steuert. Diese beiden Teile wurden früher von CDs heruntergeladen, heute sind sie in einem internen Speicher des Sticks und installieren sich beim Einstöpseln meist automatisch.

So bringen Sie den Stick zum Laufen

Bei vielen Surfsticks startet die Installation automatisch, wenn man den Stick an PC oder Laptop anschließt. Zuerst werden Treiber installiert, die für eine reibungslose Kommunikation zwischen Rechner und  Surfstick sorgen. An dieser Stelle muss man in der Regel nichts einstellen, die Abläufe sind automatisch.

Hat der PC den Stick erkannt, muss noch der Verbindungsmanager installiert werden. Ebenso wie die Treiber befinden sich die Daten für die Verbindungssoftware meist auf dem internen Datenspeicher des Surfsticks. Nur noch selten liegen den Surfsticks extra CDs als Datenträger bei.

Die Installation des Verbindungsmanagers startet in der Regel automatisch. Sie müssen nur den Ort der Installation auswählen und den Anweisungen des Programms folgen. Ist die Software installiert, müssen noch Zugangsdaten wie Pin und der Zugriffspunkt (APN) eingegeben werden. Dann kann losgesurft werden.

Das kann die Software

Jeder Anbieter packt eigene Verbindungsmanager auf seine Surfsticks. Den meisten sind jedoch grundsätzliche Funktionen gemein: So wird die Signalstärke angezeigt, manchmal in Prozentzahlen, manchmal in weniger aussagekräftigen Balken. Eine Statistik sowohl zu Surfgeschwindigkeit als auch zu verbrauchten Daten ist ebenfalls oft vertreten. Gerade der Überblich über die verbrauchten Daten ist bei Tarifen für das mobile Internet essentiell, verfügen doch die meisten Verträge über ein monatliches Datenlimit. Hierfür können bei der Verbrauchsübersicht Warnungen eingestellt werden, sollte man in die Nähe des maximalen Volumens kommen, ab dem die Geschwindigkeit stark gedrosselt wird.

Bei den meisten Surfsticks sind Treiber und Verbindungsmanager für die Betriebssysteme von Microsoft und Apple enthalten. Es gibt für beide Systeme separate Installationsdateien, die mit den neuesten Versionen, aber auch mit einer Reihe von älteren Varianten von Windows oder Mac OS X laufen. Linux-Nutzer bekommen nur gelegentlich eine passende Version der Verbindungsmanager und Treiber mitgeliefert. Passend zum Open-Source-Charakter der Linux-Plattform basteln jedoch rund um die Welt viele Hobby-Programmierer an Treibern und an Verbindungs-Programmen für diverse Surfsticks. Nutzen Sie Linux und möchten einen Surfstick verwenden, werden Sie oft im Netz fündig.