ZTE liefert No-Name-Sticks aus China

ZTE ist einer der Hauptlieferanten für No-Name-Surfsticks in Deutschland. Die werden von den Chinesen angeliefert und dann von Mobilfunkbetreibern oder Billig-Tarif-Anbietern unter ihrem eigenen Firmennamen an die Kunden weiterverkauft.

Im Hauptgeschäft ist ZTE mittlerweile Netzausrüster im Mobilfunk und bei Festnetzen, nachdem man zuerst No-Name-Telefone und No-Name-Handys geliefert hatte.

ZTE ist in Deutschland mit den großen Mobilfunknetz-Betreibern Vodafone, Telekom, O2 und einigen Wiederverkäufern im Geschäft.

Solide Sticks für die Mobilfunkbetreiber

Ein typischer ZTE-Surf-Stick ist der Vodafone USB-Stick K 4505-Z. Nach im Internet veröffentlichten Informationen ist dies der ZTE MF668. Das gute Stück bringt 21,6 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten und damit mehr als Vodafone Deutschland derzeit anbieten kann. Gesendet werden können Daten theoretisch mit bis zu 5,6 Megabit pro Sekunde. Das Produkt ist typisch für die Surfsticks, die ZTE anbietet: Technik der gehobenen Klasse, doch keine Spitzen- oder Rekordleistungen.

In deutschen und englischsprachigen Internetläden werden die Sticks meist unter dem Markennamen des jeweiligen Mobilfunkbetreibers wie O2 oder 3 verkauft.

ZTE-Sticks werden weltweit von Mobilfunkbetreibern ihren Kunden angeboten, in Europa beispielsweise in Polen, Dänemark, Holland oder Frankreich, außerhalb Europas beispielsweise  in den USA oder Australien.

Die fürs internationale Publikum gedachte englischsprachige Webseite von ZTE enthält mitunter informative Beschreibungen zu den derzeit im Handel befindlichen Surfsticks, informiert jedoch nicht über jedes Produkt, Unterstützung wie beispielsweise Software zum Herunterladen sucht man auf der Webseite vergebens.

Weltweites Kundennetz

Der Gesamtumsatz von ZTE lag im Jahr 2009 bei rund 60,3 Milliarden chinesische Yuan oder umgerechnet 6,4 Milliarden Euro - gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 36 Prozent. Im folgenden Jahr waren es 70,3 Milliarden Yuan oder rund 7,5 Milliarden Euro.

Das Unternehmen zählt – eigenen Angaben zufolge - weltweit über 500 Netzbetreiber in mehr als 140 Ländern zu seinen Kunden. Dazu gehören chinesische Großkunden wie der weltweit größte Mobilfunkbetreiber China Mobile, aber auch europäische Kunden wie die France Telecom, die Telekom Deutschland, die britische Vodafone, oder die spanische Telefónica, zu der auch die deutsche O2 gehört.