Surfstick-Produzent Sony Ericsson

Die Sony Ericsson Mobile Communications AB produzierte einmal Surfsticks, heute ist das Gemeinschaftsunternehmen des der japanischen Sony (Unterhaltungs-Elektronik) und der schwedischen Telekommunikations-Ausrüsters Ericsson auf Handys, Smartphones und  Zubehör dafür spezialisiert.

Erster USB-Surfstick im November 2007

Insgesamt produzierte Sony Ericsson – soweit bekannt – drei Surfsticks, der erste kam unter der Bezeichnung MD300 im November 2007 auf den Markt und war ein für diese Zeit bemerkenswert ausgereiftes Produkt. Es folgten der MD 400 und der MD400G, die im Januar in Singapur der Presse vorgestellt wurden.

Bemerkenswert nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch die Unterstützung der Kunden, wer will kann sich für die drei Sticks – genauso wie für drei Modems in Kartenform, die ebenfalls einmal bei Sony-Ericsson im Angebot waren – noch heute Handbücher und Software herunterladen.

Insgesamt gab es, soweit bekannt,  zwei WLAN-Modems in Kartenform, fünf Datenfunk-Modems in Kartenform und die drei USB-Datenfunk-Surfsticks. Damit war der Ausflug von Sony-Ericsson ins Reich der Funkmodems für den Endverbraucher erst einmal abgeschlossen.

Sony-Ericsson: Das Unternehmen

Das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson Mobile Communications AB wurde im Oktober 2001 gegründet, um preiswerte Handys zu produzieren; sowohl Ericsson als auch Sony stellten die eigene Produktion von Mobiltelefonen ein. Die Firma gehört zu den ersten Produzenten von Smartphones, Musikhandys und Fotohandys. Dazu kommt heute noch Zubehör wie Freisprechanlagen oder drahtlose Kopfhörer.

Im Jahr 2010 machte Sony Ericsson 6,3 Milliarden Euro Umsatz mit über 8000 Mitarbeitern weltweit. Hauptsitz des Unternehmens ist London.