Surfsticks von Nokia

Nokia produziert auch Surfsticks. Doch sie sind nur ein Nebenprodukt, das Geschäft des weltweit größten Mobiltelefon-Herstellers reicht von Handys und Smartphones über das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks bis in die Sparte Netzwerkausrüstung.

Nokia preist seine Internet-Sticks nicht gerade auffällig an: Auf der deutschsprachigen Webseite des Unternehmens braucht man schon etwas Geduld, bis man über die Menüpunkte Produkte, Zubehör und Kabel&Datenprodukte schließlich zu den Internet Sticks vorstößt – wer unter Surfsticks sucht, wird kein Glück haben. Das Angebot an Software zum Herunterladen ist gut versteckt und minimal.

Nokia: Internet Sticks als ganz kleines Zusatzgeschäft

Nokia preist seine Internet-Sticks in Deutschland nicht gerade auffällig an: Auf der Webseite des Unternehmens braucht man schon etwas Geduld, bis man über die Menüpunkte Produkte, Zubehör und Kabel&Datenprodukte schließlich zu den Internet Sticks vorstößt – wer unter Surfsticks sucht, wird kein Glück haben. Das Angebot an Software zum Herunterladen ist gut versteckt und minimal.  Immerhin kann man die Sticks in Deutschland bei Nokia direkt online bestellen; sie unterstützen auch das Betriebssystem Linux.

Das Unternehmen verkauft seine Surfsticks über Mobilfunkbetreiber wie die Telia in Dänemark, Rogers Wireless in Kanada.

Die Sticks sind solide finnische Qualitätsarbeit, aber die Produkt-Unterstützung beispielsweise durch Online-Downloads lässt sehr zu wünschen übrig.

Nokia: Das Unternehmen

Im Jahr 2009 machte Nokia einen Gesamtumsatz von 40,9 Milliarden Euro, 2010 waren es 42,4 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern lag 2009 bei 0,96 Milliarden Euro und 2010 bei rund 1,8 Milliarden Euro. Der mit Abstand größte Markt für Nokia ist China, gefolgt von Indien, Deutschland und Russland und den USA sowie Brasilien.  Die meisten Menschen beschäftigt Nokia (in dieser Reihenfolge) in Indien, China, Finnland, Deutschland und Brasilien.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in der finnischen Stadt Espoo.