Huawei – Hauptlieferant für Deutschland und die Welt

Huawei (chinesisch: Huáwéi Jíshù Yǒuxiàn Gōngsī; englisch: Huawei Technologies Co. Ltd.) macht vieles – im Hauptgeschäft ist das chinesische Unternehmen Ausrüster, sowohl bei Mobilfunknetzen als auch beim Festnetz, dazu produziert man noch Endgeräte wie Mobiltelefone, Smartphones, Datenkarten und USB-Sticks.

Bei Surfsticks dürfte Huawei der derzeit führende Produzent weltweit sein, es gibt kaum ein Land, in dem die Sticks nicht verkauft werden: Wo es Datenfunk gibt, da gibt es auch Huawei-Sticks. Bei Huawei gibt es Massenware ebenso wie technische Spitzenprodukte der LTE-Surfstick der Deutschen Telekom beispielsweise wird von Huawei geliefert.

Huawei-Sticks: Überall in Deutschland und der Welt zu haben

In Deutschland liefert das Unternehmen USB-Sticks nicht unter dem eigenen Markennamen, sondern beliefert Mobilfunkanbieter, welche die Sticks dann zusammen mit ihren Tarifen vertreiben. Huawei-Sticks bekommt man bei T-Mobile, Vodafone und O2 genauso wie unter der E-Plus-Hausmarke Base, es gibt sie als Bildmobil-Stick, als Surfstick bei Fonic oder Aldi. Gemessen an der Zahl der belieferten Unternehmen und der Art der Sticks ist Huawei derzeit sicher die Nummer Eins auch auf dem deutschen Stick-Markt, genaue Zahlen dazu liegen allerdings nicht vor.

Der Huawei E 160 beispielsweise ist unter dem Namen O2 Surfstick II und Medion Mobile Webstick S4011 von Aldi Talk bekannt, bei E-Plus und Fonic gibt es ihn sogar unter der Originalbezeichnung. Sowohl hinter dem web’n‘ walk Surfstick Fusion II der Telekom als auch hinter dem O2-Prepaid-Surfstick steckt der Huawei E1750.

Auf direkte Kontakte mit Endkunden scheint das Unternehmen nicht sonderlich viel Wert zu legen, auf der firmeneigenen Webseite findet man die Sticks nur mit Mühe, die technischen Angaben dazu sind unvollständig, oft ist weder der mögliche Anschluss für eine Antenne vermerkt, noch das Datenvolumen der Micro-SD-Speicherkarte, die unterstützt wird.

Huawei – Zahlen und Fakten

Die Sticks sind ein Zusatzgeschäft, Huawei selbst will sich auf dem Mobilfunksektor profilieren als Ausrüster und zunehmend auch als Dienstleistungsunternehmen, das die Mobilfunknetze im Auftrag der großen Anbieter wartet und betreibt.

Im Jahr 2009 machte das Unternehmen umgerechnet rund 15,8 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigte rund 95 000 Menschen aus über 140 Ländern. Mehr als 65 Prozent seiner Angestellten sind – eigenen Angaben zufolge - ausländische Arbeitnehmer. 46 Prozent der Angestellten sind demnach mit Forschung und Entwicklung beschäftigt.  Im Jahr 2010 waren es schon 19,6 Milliarden Euro. Von 2009 auf 2010 stieg der Netto-Gewinn von 1,9 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro.

In Deutschland hat das Unternehmen mehrere Niederlassungen in Deutschland, das Unternehmen firmiert hier unter dem Namen Huawei Technologies Deutschland GmbH.