Ratgeber Surfsticks Allgemein

Surfsticks sind kleine technische Wunderwerke: Sie sind komplette Funkstationen, die per Funk senden und empfangen. Surfsticks sind spezialisiert auf die Datenübertragung per Funk: Sie senden und empfangen Daten aus dem Internet. Wenn Sie also einen Surfstick an den Laptop – oder Tablet oder den heimischen PC – anschließen, gehen Sie nicht über ein Kabel, sondern über das Mobilfunknetz ins Internet. Das ist das gleiche Netz, das Sie mit dem Handy zum Telefonieren nutzen.

In diesem Artikel sagen wir Ihnen, was Sie alles – zusätzlich zum Surfstick - dafür brauchen und worauf Sie beim Kauf eines Surfsticks achten sollten.

Die SIM-Karte

Genau wie beim Mobiltelefon brauchen Sie für den Surfstick eine Sim-Karte. Die Sim-Karten gibt es bei den Mobilfunkbetreibern – also Deutsche Telekom, Telefónica O2, Vodafone oder E-Plus – den Anbietern von Mobilfunkprodukten wie Klarmobil oder Mobook oder Unternehmen, die in einer anderen Branche tätig sind, aber Sticks und Tarife zum mobilen Surfen im Internet verkaufen wie die das Boulevardblatt Bild mit Bildmobil oder die Wirtschaftszeitung Financial Times oder der TV-Nachrichtensender N24.

Wenn Sie eine Sim-Karte kaufen, schließen Sie immer einen Vertrag mit einem dazugehörigen Tarif ab. Was die Sim-Karte angeht, die Sie in Ihren Surfstick legen müssen, bevor Sie mobil ins Internet gehen, so gibt es ein Detail, auf das Sie beim Kauf achten können: Die meisten Sim-Karten können nur in Surfsticks oder anderen Datenfunk-Modems benutzt werden – Sie sollen Ihnen also nur einen mobilen Internetzugang per Funk verschaffen.

Es gibt allerdings auch Anbieter, deren Sim-Karten in Handys genutzt werden können. Oft wird dies nicht ausdrücklich erwähnt, aber wenn Sie beim Online-Kauf eines Surfsticks eine Mobilfunknummer zugeteilt bekommen, dann können Sie diese Karte mit dieser Nummer auch in einem Handy oder Feature-Phone oder Smartphone samt der dazugehörigen Telefonnummer nutzen.

Die Mobilfunknetze

Die Sim-Karte wird in den Stick eingelegt und meldet Sie dann im Netz eines Mobilfunkbetreibers an. Nur die vier oben genannten Firmen – E-Plus, Deutsche Telekom, Telefónica/O2  und Vodafone – haben ein eigenes Mobilfunknetz  sind also Mobilfunkbetreiber.

Ein eigenes Netz heißt: Diese vier haben überall im Land Sendemasten und Basisstationen, die zusammen ein (fast) lückenloses Funknetz bilden. Über dieses Funknetz können Sie mit Ihrem Surfstick funken – also Daten aus dem Internet empfangen oder eigene Daten ins Internet senden. Diese vier Netze sind unterschiedlich gut ausgebaut, man kann in ihnen unterschiedlich schnell surfen. Wichtig für Sie ist erst einmal: Egal was für ein Name auf dem Surfstick steht, den Sie nutzen, egal bei wem Sie den Tarif buchen: Sie sind immer in einem dieser vier Netze unterwegs.

Surfstick-Kauf: Mit Tarif oder ohne

Den Surfstick selbst können Sie zusammen mit Sim-Karte und einem Tarif bei einem Anbieter kaufen. Diese Sticks sind in der Regel für den Einsatz in deutschen Netzen gut geeignet. Sie sind mitunter nur mit einer bestimmten Sim-Karte nutzbar (Sim-Lock) oder nur in einem bestimmten Mobilfunknetz (Net-Lock). Oft kann man Sie aber mit jeder Sim-Karte und in jedem Netz nutzen. Wenn Sie die günstigsten Tarife nutzen und ab und an mal den Anbieter wechseln wollen – dann sollen Sie sich am Anfang einen Stick ohne Sperren zulegen.

Solche freien Surfsticks gibt es bei vielen Tarif-Anbietern, Sie können diese freien Surfsticks aber auch in Internetshops erstehen – allerdings muss man dafür schon ein wenig suchen. Und Sie sollten vorher schon wissen, welchen Stick Sie kaufen wollen – das macht die Suche einfacher. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Surfstick kaufen.