ZTE

Der chinesische Hersteller ZTE betätigt sich als Netzausrüster für Mobilfunk- und Festnetze. Außerdem verkauft ZTE Surfsticks, mobile Router und Smartphones.

In Deutschland verkauft eine Reihe von Anbietern die Surfsticks und Router von ZTE meist unter eigenem Namen weiter, darunter die Telekom, Vodafone und O2. Als Netzausrüster arbeitet ZTE zum Beispiel mit E-Plus zusammen

Vor allem Surfsticks werden bisher verkauft

Die Surfsticks von ZTE sind in Deutschland weit verbreitet. Sowohl im freien Handel als auch vor allem bei einer Reihe von Mobilfunkanbietern gibt es sie zu kaufen. Die Produktbandbreite reicht von recht einfachen, günstigen Surfsticks hin zu aufwändigeren Geräten, die etwa auch HSPA+ unterstützen und hohe Datenrate in 3G-Netzen bieten, zum Beispiel der K4505-Z bei Vodafone.

Bei Handys hat sich ZTE bisher auf Basismodelle konzentriert, die wenige Features bieten und vor allem günstig sind. Bei Vodafone gibt es die Modelle 125 oder 225 von ZTE. Mobile Router von ZTE sind bisher noch nicht so weit verbreitet wie die Surfsticks des Herstellers, doch ist dies ein Geschäftsfeld, auf dem sich ZTE langsam auszubreiten beginnt. O2 will im Jahr 2012 einen mobilen Router von ZTE, den MF60 verkaufen. Dieses Gerät ist für den Einsatz in 3G-Netzen gedacht und schafft dank der Beschleunigungstechnik HSPA+ bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde im Download und 5,76 Mbit/s im Upload dank HSUPA.

ZTE – seit 2000 in Europa tätig

Die Zhong Xing Telecommunication Equipment Company Limited hat ihren Sitz in Shenzen, Guangdong in China und wurde 1985 gegründet. Das Unternehmen ist der größte chinesische Netzausrüster und an den Börsen in Hongkong und Shenzen notiert. In mehr als 140 Ländern unterhält ZTE Beziehungen zu etwa 500 Netzbetreibern und beliefert sie mit einer Vielzahl von Produkten.

Seit 1996 ist ZTE auch außerhalb Chinas tätig, seit 2000 auch in Europa. Von den insgesamt etwa 70.000 Mitarbeitern sind 10.000 in über 100 Ländern außerhalb Chinas beschäftigt. Im ersten Halbjahr 2011 erwirtschaftete ZTE einen Umsatz von umgerechnet etwa 4,7 Milliarden Euro.