USA: Geringe Auswahl an Prepaid-Surfsticks

Prepaid-Surfstick-Angebote scheinen in den USA nicht so weit verbreitet zu sein. Bei den großen Netzbetreibern beschränkt sich das Prepaid-Angebot zumeist auf die Smartphone- oder Tablet-Nutzung. i-Wireless ist einer der wenigen Mobilfunker, der einen Prepaid-Surfstick vermarktet. Aber: Die Preise sind in den USA deutlich höher als hierzulande.

Prepaid-Surfstick von i-Wireless

Die großen Netzbetreiber AT&T sowie Verizon bieten keine Prepaid-Surfsticks an. Hier scheint sich das Prepaid-Angebot vor allem auf die Smartphone-Nutzung zu konzentrieren. T-Mobile vermarktet stattdessen mobile WLAN-Hotspots zum eigenen Prepaid-Angebot.   

Der Anbieter i-Wireless vertreibt ein Prepaid-Angebot inklusive Surfstick. Das Gerät wird für 40 Euro angeboten. Um welches Modell es sich dabei handelt beziehungsweise welche Geschwindigkeiten der Stick unterstützt, wird von i-Wireless nicht angegeben. Der Surfstick soll aber mit den Betriebssystemen Windows XP, Windows Vista und Windows 7 laufen.

Zum Stick dazugebucht werden können drei Surf-Pakete, die zwischen 4 Euro und 20 Euro kosten. Das Guthaben lässt sich per Kreditkarte aufladen. 

Andere Länder – andere Funktechniken und Frequenzen

Wer in den USA seinen eigenen Prepaid-Surfstick nutzen möchte, könnte Schwierigkeiten bekommen. Der Grund: In den USA werden teilweise andere Funktechniken eingesetzt – vor allem in der dritten Generation (3G). In Europa wird durchgängig UMTS verwendet, in den USA gibt es den Konkurrenzstandard CDMA2000. Beide Techniken sind zueinander nicht kompatibel. Das heißt, Ihr europäischer oder deutscher Surfstick, der nur auf UMTS ausgelegt ist, wird die Funksignale des CDMA-Netzes nicht „verstehen“.

Selbst wenn Netzanbieter wie AT&T und T-Mobile ein UMTS-Netz betreiben, heißt das nicht, dass Ihr eigener Stick in diesen Netzen funktioniert. Das Problem hier: Die Netze nutzen zum Teil andere Frequenzen. Während in Europa die Frequenzen um 2100/1900 Megahertz (MHz) zum Einsatz kommen, setzt man bei AT&T auf 1900/850 MHz und bei T-Mobile auf 2100/1700 MHz. Daher sollten Sie vor Ihrem USA-Aufenthalt prüfen, ob Ihr Surfstick auf der jeweiligen Frequenz funken kann.

Autor: ES