APN-Einstellungen

Wenn Sie mit einem mobilen Endgerät online gehen wollen, müssen Sie sich im Netz des Anbieters einwählen. Dazu muss zum Beispiel der Surfstick Daten übermitteln, die dem Netz mitteilen, welcher Dienst in Anspruch genommen wird. Diese Daten nennt man APN-Einstellungen.

Neuer Anbieter – neuer APN

APN steht für access point name, zu Deutsch: Zugangspunkt. Je nachdem, in welches Netz man sich einwählt und ob man dort als Prepaid- oder Postpaidkunde unterwegs ist, gibt man andere Daten ein.

Hat man einen Surfstick bei einem Anbieter inklusive eines Vertrags gekauft, sind die entsprechenden Daten bereits voreingestellt und man muss nichts weiter tun, als im Verbindungsmanager auf „Verbinden“ klicken. Will man jedoch eine Sim-Karte eines anderen Anbieters verwenden, dann müssen neue Daten eingegeben werden. Dies ist etwa der Fall, wenn Sie den Stick behalten, aber den Anbieter wechseln oder im Urlaub im Ausland sind und die Sim-Karte eines ansässigen Anbieters nutzen.

Wenn Sie einen Stick im freien Handel  kaufen, also ohne ein sogenanntes Branding, ist kein APN eingestellt und Sie müssen diesen ebenfalls manuell eintragen.

Diese Daten müssen Sie eingeben

Die APN-Einstellungen finden Sie meist direkt im Verbindungsmanager. Dort hat man ein Verbindungsprofil, das sich bearbeiten oder durch Hinzufügen mehrerer Profile erweitern lässt. Das Profil besteht aus folgenden Teilen: Der Verbindungsname ist quasi der Profiltitel. Es empfiehlt sich, den vom Anbieter angegebenen Namen zu verwenden, im Prinzip steht es Ihnen aber frei, einen Namen für die Verbindung zu wählen.

Dann der APN selbst, die Kerninformation: Diese ähnelt meist einer Internetadresse, zum Beispiel „pinternet.interkom.de“ oder „internet.eplus.de“. Dazu müssen noch der Benutzer und das Kennwort eingegeben werden. Diese Angaben sind aber für jeden gleich, man muss sich also keinen eigenen Zugang anlegen. Im Normalfall reichen diese Daten. Gelegentlich müssen je nach Anbieter noch Angaben zu Primärem DNS und Sekundärem DNS, Proxyserver DNS und Port machen.

Wenn Sie diese Angaben nicht selbst machen wollen, dann haben Sie auch die Möglichkeit, einen unabhängigen Verbindungsmanager zu laden, der Sim-Karten automatisch erkennt. Einige Verbindungsmanager, wie zum Beispiel das Programm „MWConn“, prüfen, welche Sim-Karte im Surfstick steckt und stellen den APN dementsprechend automatisch ein.